Karesansui: Webbasiertes Management für Xen-Gäste

Das japanische Softwareprojekt Karesansui hat die erste Version seiner Open-Source-Software veröffentlicht. Mit der Web-Konsole lassen sich virtuelle Systeme unter Xen verwalten .

Karesansui ermöglicht das Erstellen von virtuellen Gästen sowie Starten, Suspend und Shutdown der VM. Daneben lassen sich Snapshots erstellen und CPU-/RAM-Ressourcen zuteilen.

Ein englischsprachiges Tutorial samt Screenshots beschreibt Installation, Konfiguration und Benutzung von Karesansui. Als Host-Betriebssystem empfehlen die Macher das freie Enterprise-Linux Centos in Version 5.3.

In der Open-Source-Anwendung stecken die Virtualisierungsbibliothek Libvirt, Python, der Webserver Lighttpd, der VNC-Client Tightvncviewer sowie verschiedene JQuery-Javascript-Bibliotheken für eine dynamische Weboberfläche. Die wichtigsten Komponenten stehen unter LGPL, einige Bestandteile unter GPL oder MIT-Lizenz.

Karesansui 1.0.0 steht im Quelltext, als RPM-Paket sowie als ausführbarer Binär-Installer zum Download bereit.

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