Dank Open-Source-Software gibt die IT auf den Kanaren 25 Prozent weniger Geld im Jahr für die Betriebssysteme auf Servern und Workstations aus.
Einmal mehr liefert das Open Source Observatory einen interessanten Bericht darüber, wie Behörden mit Hilfe von Open-Source-Software Kosten sparen. Diesmal geht es um die kanarischen Inseln, deren Kommunalregierung die jährlichen IT-Ausgaben für Betriebssysteme auf Servern und Workstations um 25 Prozent reduziert hat.
“Die Kosten sind von 1 006 500 Euro pro Jahr auf 750 000 Euro gesunken”, erklärte Roberto Moreno Díaz, Chef der Behörden-IT auf den Kanaren, einer lokalen Zeitung. 2013 hat die kanarische IT ihren Wechsel zu einem Cluster von Hosts, auf denen freie Software läuft, abgeschlossen. Das Cluster verwaltet die wichtigsten Dienste der Insel, Datenbanken mit Personendaten und Gehaltsabrechnungen.
Damit ist Moreno Díaz allerdings noch nicht zufrieden. Als nächstes wolle man die aktuell genutzte Office-Suite durch eine freie Alternative ersetzen, aller Wahrscheinlichkeit nach Open Office. Das betreffe etwa 30 000 Maschinen. Auch die Bürger sollen vom Wechsel auf freie Software profitieren. Nach und nach wollen die Inseln die Interaktion ihrer Bürger mit der Verwaltung erleichtern, indem sie dafür elektronische Systeme auf Open-Source-Basis einsetzen.




