Das gemeinnützige Software Freedom Law Center (SFLC) veranstaltet am 12. Oktober erstmals eine juristische Tagung zum Thema freie Software.
Die Veranstaltung namens Legal Summit for Software Freedom findet an der juristischen Fakultät der New Yorker Columbia-Universität statt. Sie besteht aus zwei Teilen: Vormittags findet eine nicht-öffentliche Sitzung geladener prominenter Anwälte statt, die sich mit freier und Open-Source-Software befassen. Im Nachmittagsprogramm ab 14:00 gibt es Vorträge zu Lizenzen, Urheber-, Patent- und Markenrecht. Unter den Sprechern befindet sich auch Eben Moglen, Vorsitzender des Law Center, und langjähriger Rechtsbeistand der Free Software Foundation.
Die Teilnahme ist kostenlos, die Veranstalter bitten jedoch um Voranmeldung auf der Website, die auch weitere Informationen bietet. Die Tagung soll in Zukunft jedes Jahr stattfinden.
Das Software Freedom Law Center wurde 2005 gegründet, um freie Software-Projekte in Rechtsfragen zu beraten. Beispielsweise unterstützte das Zentrum die Entwickler des Instant-Messengers Pidgin. Das Programm hieß vormals Gaim, was dem Projekt rechtliche Probleme mit dem Konzern AOL einbrachte, der eine Instant-Messenger-Marke namens AIM besitzt.



