Die Linux Foundation hat ihren Tätigkeitsbericht für das Jahr 2020 vorgelegt. Seit dem Start vor 20 Jahren mit einem Projekt, dem Linux-Kernel, sei man inzwischen Heimat für über 450 Projekte.
Über 150 neue Projekte seien allein in diesem Jahr hinzugekommen,so Jim Zemlin, Direktor der Fundation, in seinem Vorwort zum Bericht. Auch den Zusammenhalt der Community in der Corona-Pandemie hebt Zemlin hervor. Es motivierend zu sehen, wie viele technischen Ressourcen und Hilfestellungen aus der Community kommen. Auch die Beiträge zur Initiative Public Health seien ein Beitrag zur Bewältigung der Pandemie. Die dort gestarteten Projekte sollen betroffenen Staaten im Kampf gegen die Pandemie helfen.

Anteil der Projekte nach Technologien und Industrien aufgeschlüsselt. Quelle: LF
Der Stiftungs-Chef nennt weitere Zahlen, so hätten im Jahr 2020 über 1,7 Millionen das Trainings- und Zertifizierungsprogramm der Foundation durchlaufen. 40.000 Personen hätten dabei ein Zertifikat erworben. Im Bericht sind dann auch die beliebten Zahlenwerke in Codezeilen enthalten. Die Stiftung schreibt sich über eine Milliarde Codezeilen über alle bereuten Projekte hinweg zu. 12,5 Millionen Codezeilen kämen wöchentlich dazu, es würden dann aber auch rund 10 Millionen Zeilen wöchentlich gelöscht.
Was die Mitgliederzahlen betrifft, ist die Foundation ein US-zentriertes Organ. 46 Prozent der Mitglieder sind in den USA verzeichnet. 32 Prozent zählt Europa und 22 Prozent der asiatisch-pazifische Raum. In den vergangenen fünf Jahren habe man 800 neue Mitglieder gewinnen können, heißt es im Bericht.
Nicht zuletzt hat auch der Linux-Kernel seinen Platz im Bericht. Mit 1991 Beitragenden sei der Linux-Kernel 5.8 die bisher größte Veröffentlichung gewesen. Das Release 5.9 wiederum habe den millionsten Commit zum Kernel enthalten.
Der Report seht zum Download als PDF bereit.



