Die Macher der schlanken Firewall-Distribution IPFire haben eine neue Version veröffentlicht. Sie enthält jetzt den Web-Proxy Squid in Version 4.5 und bietet ein erweitertes DNS Forwarding. Darüber hinaus aktualisiert sie einige Softwarepakete und behebt mehrere Fehler.
Squid 4.5 läuft vor allem schneller als die Vorgängerversion. Die IPFire-Entwickler haben zudem den entsprechenden Bereich der Benutzeroberfläche angepasst, um die Konfiguration des Web-Proxies zu vereinfachen. Insbesondere fehlen jetzt einige Features, die im Jahr 2019 aus Sicht der IPFire-Entwickler entbehrlich sind. Dazu zählt der Web-Browser-Check und das Download-Throtteling anhand der Dateiendung.
Beim DNS Forwarding können Administratoren unter anderem mehrere Server als kommaseparierte Liste hinterlegen, so dass mehrere Server Anfragen für eine einzige Domain sein können.
Mit an Bord sind ab sofort Bind 9.11.5-P1, Ipvsadm 1.29, Python 2.7.15, Snort 2.9.12, Sqlite 3.26.0, Tar 1.31, Unbound 1.8.3 und Wget 1.20.1. Für die Perl Regular Expressions Engine haben die IPFire-Entwickler einen Just-in-Time-Compiler aktiviert, was die Verarbeitung von regulären Ausdrücken beschleunigen soll.
Abschließend haben die Entwickler einige Fehler behoben. So lässt sich IPFire unter anderem jetzt auch auf XFS-Dateisystemen installieren.
Sämtliche Änderungen fasst die offizielle Ankündigung zusammen.



