Intel: Neue Compiler machen Programme schneller

Insbesondere Anwendungen für die Multi-Core-Architekturen sollen von den neuen C++- und Fortran-Compilern für Linux, Mac-OS X und Windows profitieren, die Intel jetzt veröffentlicht hat.

Programme, die mit 3D-Grafik arbeiten, finden in der automatischen Vektorisierung über die Streaming SIMD Extensions (SSE) einen Beschleuniger. Der Chiphersteller verspricht zudem sichereren Code durch Prüfung auf Pufferüberläufe und nicht initialisierte Variablen. In einer Professional Edition, die Intel mit Version 10 der Compiler neu anbietet, stecken außer dem C++-Compiler die Math Kernel Library, die Integrated Performance Primitives und die Threading Building Blocks. Intel führt diese auch separat erhältlichen Bibliotheken unter der Rubrik Performancce Libraries. Auch den Fortran-Compiler gibt es als Professional-Ausgabe.

Die Preise variieren je nach Produkt und Plattform zwischen 450 US-Dollar und 1600 US-Dollar. Neu ist ein vergünstigtes Paket für Studenten, der C++-Compiler Professional Edition für Linux kostet in Version 10.0 dann rund 160 US-Dollar. Zudem bietet der Hersteller Testversionen an und kostenlose Ausgaben der Linux-Compiler für die Entwicklung nicht-kommerzieller Software.

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