Das Thema Industrie 4.0 ist nach Einschaätzung des Branchenverbandes BITKOM im Alltag angekommen, so der Tenor einer Studie, die auf der CeBIT vorgestellt wurde.
Fast ein Drittel aller ITK-Unternehmenbitet (31 Prozent) bieten der Studie zufolge schon heute Produkte und Dienstleistungen der Industrie 4.0 an. Darunter neue Formen der Mensch-Maschine-Kommunikation (Social Machines) oder Arbeiten mit erweiterter Realität (Augmented Operators) etwa über Datenbrillen. Ein weiteres knappes Drittel der befragten Unternehmen plant solche Angebote. Bei einer ähnlichen Umfrage vor zwei Jahren erklärten erst 10 Prozent aller ITK-Unternehmen, dass sie bereits Indudtrie 4.0-Anwendungen im Portfolio hätten. Auf die Frage, ob das bereits ein wichtiges Geschäftsfeld sei, antworteten 39 Prozent mit ja und weitere 31 Prozent erwarten das in den nächsten ein oder zwei Jahren. Kein einziger Antwortender nahm an, dass Industrie 4.0 niemals wichtig wird.
Als Folge der Nutzung von Industrie 4.0-Techniken erwarten 31 Prozent der Unterrnehmen steigende Umsätze, zwei Drittel glauben an gleichbleibende Umsätze und so gut wie niemand an fallende (1 Prozent). Von der Politik wünscht sich die Mehrheit der Unternehmen mehr Förderung, vor allem mit Hinblick auf interdisziplinäre Aus- und Weiterbildung, Standardisierung, Normungsgremien und die Förderung von Innovationen.




