Hyprland 0.50.0 wirft Altlasten über Bord

Hyprland-Logo

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Der nach dem Tiling-Prinzip arbeitende Wayland-Compositor Hyprland räumt in seiner neuen Version unter der Haube auf und erweitert vor allem die Konfigurationsmöglichkeiten. Ein paar Änderungen sind zudem nicht abwärtskompatibel.

Hyperland bringt ab sofort seine Bilder ausschließlich über die Schnittstelle OpenGL ES 3.0 auf den Monitor. Den sogeannnten Legacy-Renderer haben die Entwickler deshalb ausgebaut.

Des Weiteren nutzt Hyprland 0.50.0 standardmäßig Explicit Sync, das die Kommunikation zwischen Prozessor und Grafikkarte besser aufeinander abstimmt. In der Folge fällt die Einstellung „explicit_sync“ in „render:“ weg. Ebenfalls gestrichen wurde die nicht mehr verwendete Einstellung „render-ahead-of-time“.

Da Hyprland-Team hat aber auch ein paar neue Einstellungsmöglichkeiten spendiert. Mit „render:new_render_scheduling“ wechselt der Wayland-Compositor automatisch zum Tripel-Buffering-Verfahren, wenn das System nicht mehr schnell genug hinterherkommt. Auf langsamen Systemen kann man so doch noch die Bildwiederholrate in ruckelfreie Regionen heben. Die Entwickler weisen allerdings explizit darauf hin, dass die Option noch als experimentell gilt und standardmäßig abgeschaltet ist.

Abschließend gibt es noch die neue Regel „noscreenshare“. Sie schwärzt sämtliche Fenster, sobald man den Bildschirm mit anderen teilt. Die Inhalte bleiben so privat.

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