Die Humboldt-Universität zu Berlin führt für ihr internes IT-Service-Management die Open-Source-Lösung KIX ein. Laut Angaben des Herstellers KIX Service Software GmbH stellt das Unternehmen die technische Plattform bereit und übernimmt Wartung sowie Support.
Nach Darstellung des Anbieters plant die Universität, das System bis 2027 im gesamten Helpdesk einzusetzen. Mehr als 150 Mitarbeitende sollen damit Anfragen bearbeiten und IT-Dienstleistungen zentral steuern. Ergänzend integriert die Hochschule zusätzliche Funktionen, um Schnittstellen zu anderen Systemen zu schaffen, Datenbanken anzubinden und standardisierte Abläufe im Servicebetrieb umzusetzen.
Jean-Paul Schlack, Leiter Helpdesk und Beratung an der HU sagte: „Die IT einer Universität wie der HU ist historisch gewachsen und gleichzeitig stark innovationsgetrieben. Das stellt den Servicebetrieb vor besondere Herausforderungen. Wir brauchen Systeme, die Standardisierung ermöglichen und gleichzeitig flexibel bleiben.“ Schlack hebt hervor, dass die Hochschule mit der Einführung gezielt auf eine Open-Source-Lösung setzt, um mehr Kontrolle über die eigene IT-Infrastruktur zu behalten und Anpassungen flexibel umsetzen zu können. Die bestehende IT-Landschaft der Universität gilt als gewachsen und komplex, wodurch Anforderungen an Standardisierung und Anpassungsfähigkeit gleichzeitig bestehen.
Die Humboldt-Universität zu Berlin zählt zu den größten Hochschulen in Deutschland mit mehr als 35.000 Studierenden und rund 5000 Beschäftigten. Sie gehört zu den sogenannten Exzellenzuniversitäten und ist Teil der Berlin University Alliance.







Wieder eine Blendgranate. Nur ein paar Basics sind wirklich open source und Bezahlung nutzbar. Das System ist proprietär und kostenpflichtig. So geht FOSS definitiv nicht!