Github Package Registry: Pakete bauen auf Github

Wer Github verwendet, kann neuerdings seine Software auch als Paket anbieten: Die Github Package Registry läuft nun im Testbetrieb.

Das heißt: Sofort nutzen lässt sich die Option noch nicht. Vielmehr kann sich der Nutzer für die Betaphase bewerben, erhält im Erfolgsfall eine E-Mail und kann dann Pakete seiner auf Github gehosteten Software anbieten. Damit reagiert Github vermutlich auch auf Angebote wie Gitlab, die einen kompletten Git-basierten Workflow für die Softwareproduktion anbieten.

Github unterstützt dabei bislang die Paketformate NPM (Javascript), Maven (Java), Ruby Gems, Nuget (Dotnet) sowie Docker Images. Weitere sollen laut der offiziellen Ankündigung folgen. Dabei sind die entsprechenden Clients (Npm, Gem, Mvn, Docker, Nuget) mit Githubs Package Registry kompatibel: Ein Entwickler kann sich also über NPM in der Package Registry anmelden, um diese zu verwenden.

Workflow abbilden

Beim Erzeugen der Pakete stützt sich Github dabei auf die README-Dateien in den Repositories, um die Paketbeschreibung zu generieren. Der Entwickler kann mehrere Paketformate parallel erzeugen. Die Pakete tauchen zugleich in der Suche von Github auf. Mit Webhooks oder Github Actions lassen sich zudem Publishing Workflows automatisieren, die auch die CI einbeziehen.

Für Open-Source-Projekte soll die Package Registry ebenfalls kostenfrei nutzbar sein. Dank dieser können Nutzer potenziellen Interessenten den Quellcode ihrer Software in Paketform zur Verfügung stellen, was Tests erleichtert. Wer verschiedene Repositories für Code und Pakete verwendet, kann diese nun einfacher kombinieren, für Entwickler gibt es zudem Download-Statistiken.

Nützlich wäre sicherlich noch ein Feature zur Reproduzierbarkeit: das könnte sicherstellen, dass ein auf Github angebotenes Paket tatsächlich aus dem dort ebenfalls angebotenen Quellcode gebaut wurde.

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