Gitblit, eine reine Java-Webanwendung für die Arbeit mit Git-Repositories, ist in Version 1.4.0 mit neuen Features erhältlich.
Die Major Release bringt als neue Komponente einen Issue Tracker. Auch ein ähnliches Feature wie die Pull Requests von Github haben die Entwickler umgesetzt. Optional stellt die Oberfläche nun Commit-Messages im Markdown-Format hübsch dar, daneben gibt es Sprungmarken innerhalb von Markdown-Inhalten. Die neue Version behebt auch eine Sicherheitsschwäche im Zusammenhang mit Passwortänderungen und Cookies. Zahlreiche weitere Details sind in den Release Notes nachzulesen.
Gitblit verwendet Jetty (aktuell Version 8.1.13) als Servlet-Container. Weitere Java-Software wie JGit (3.3.0) und Lucene (4.6.0) soll für einen konsistenten Technologie-Stack sorgen. Die Macher werben damit, dass sich die Lösung in weniger als fünf Minuten installieren lässt. Das erfolgt per WAR-Archiv oder auf Red Hats Open-Shift-Plattform. Für die Git-Repositories bietet die Software sechs Berechtigungsstufen, Mail-Benachrichtigungen, Hooks für die Integration externer Software, LDAP-Anbindung, Quelltext-Viewer sowie RSS-Feeds. Als Protokolle sind HTTP, HTTPS und GIT unterstützt, SSH ist noch in Arbeit.
Gitblit 1.4.0 steht unter Apache License 2.0 zum Herunterladen von http://gitblit.com bereit.



