Gimp 2.9.4 verbessert Themes und Farbmanagement

Gimp 2.9.4 ist das zweite Entwickler-Release der 2.9er-Serie, bringt aber “massive Updates” mit.

Das schreiben die Entwickler in ihrer Ankündigung. Nicht nur das Erscheinungsbild der Software sei überarbeitet worden, es gebe auch größere Verbesserungen am Farbmanagement und bei einigen Tools. Dafür müssen Nutzer noch Abstriche bei der Stabilität machen. Wer Wert auf Zuverlässigkeit legt, sollte auf die stabile Version 2.10 warten.

Shades of Grey

Entwickler und Designer Benoit Touchette hat die Themes der Software in verschiedene Grautöne getaucht. Die Abbildung aus dem Announcement zeigt, wie das bislang aussieht, ein Feintuning sei hier noch nötig. Das System-Theme lässt sich aber weiterhin nutzen. Auch neue symbolische Icons hat Gimp 2.9.4 im Gepäck. Da sie im SVG-Format vorliegen, sehen sie auf High-DPI-Monitoren besser aus.

Die Themes von Gimp 2.9.4 (Quelle: gimp.org)

Die Themes von Gimp 2.9.4 (Quelle: gimp.org)

Ansonsten haben die Entwickler das Menü mit den Einstellungen aufgeräumt und die Optionen logischer angeordnet. Auch die Seite zum Color-Management wurde überarbeitet, um den internen und für die User sichtbaren Änderungen Rechnung zu tragen. Die Snap-Distance-Optionen verfügen nun über eine eigene Seite. Um die Größe der Undo-Step-Previews im Undo-Dialog zu ändern, muss der Nutzer nun nicht mehr Gimps Konfigurationsdatei bearbeiten, das klappt nun über die Einstellungen.

Messbarer Fortschritt

Nicht zuletzt zeigt der Splashscreen beim Start einen Fortschrittsbalken, der Ungeduldigen signalisieren soll, dass Gimp nicht abgestürzt ist. Damit zusammenhängend initialisiert der Start im Hintergrund Fontconfig, um Probleme beim Font-Cache-Rebuild zu beheben. Der Rebuild dauerte bislang mitunter eine Weile, so dass bei Usern der falsche Eindruck entstand, Gimp sei abgestürzt.

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