Auf der fünften Novell-Hackweek vom 7. bis 11. Juni entstanden unter anderem der Prototyp einer neuen Präsentationssoftware und ein grafischer Client für den Opensuse Build Service .
Klaas Freitag arbeitete an einem kleinen Präsentationstool mit dem Namen Zippl. Es ist in C++ geschrieben und basiert auf Qt 4.6. Der Code befindet sich im KDE-Playground (aktueller SVN-Zweig, playground/office). Das Tool führt den Zuschauer über einzelne Punkte durch eine Präsentation. Die einzelnen Punkte auf der Präsentationsoberfläche werden per XML-Datei festgelegt. Details zu Zippl finden sich in einem Blogposting von Klaas Freitag. Er bittet zugleich um Feedback, ob und wie er die Arbeiten an Zippl fortführen soll.
Ebenfalls erste konkrete Ergebnisse der Hackweek hat Cornelius Schumacher vorzuweisen. Er programmierte einen grafischen Client für den Opensuse Build Service (OBS). Damit lassen sich einige Funktionen des OBS ohne das Webfrontend vornehmen. Wie Cornelius in seinem Blog berichtet, ging es ihm dabei nicht darum, die Kernfeatures des OBS zu replizieren. Vielmehr soll das Tool Dienste anbieten, die sich im Webfrontend nur schwer oder überhaupt nicht realisieren lassen. Die aktuelle Version des OBS-Clients “Studiosus” erlaubt zum Beispiel den Download fertiger Abbilder, zudem kann man die Abbilder gleich im Client starten und testen.
Mit der Hackweek gibt das Unternehmen Novell seinen Programmierern die Möglichkeit, sich in der bezahlten Arbeitszeit mit einem beliebigen Thema zu befassen. Zusammen mit dem Feature-Request-Forum Open Fate entstehen so vereinzelt Programme und Arbeiten, die sich die Nutzer wünschen.



