Die Entwickler der Paketverwaltung Flatpak haben eine neue Version 1.8.0 freigegeben, die neben Fehlerkorrekturen auch einige Änderungen aufweist. Unter anderem liefert Flatpak seinen Apps jetzt immer die aktuellen Zeitzonendaten des Host-Systems.
Damit sollen auch Apps wieder fehlerfrei laufen, die zuvor Probleme mit der Zeitzone aufwiesen. Mit an Bord ist jetzt auch eine Systemd Unit, die automatisch einen angestöpselten USB-Stick mit einem Sideload-Repository erkennt. Solche Repositories bestehen aus einem (in Teilen) kopierten und lokal verfügbaren Flatpak-Repository, das zum einen die Installation beschleunigen soll und zum anderen beim Ausfall der Internetverbindung einspringt. Die neue Systemd Unit ist allerdings standardmäßig nicht aktiv.
Die Erstellung eines Sideload-Repositories übernimmt “create-usb”, das jetzt standardmäßig partielle Commits exportiert. Des Weiteren installiert Flatpak 1.8.0 nicht mehr die GDM env.d-Datei – die entsprechende Aufgabe übernehmen Systemd Generators. Abschließend kennt “FlatpakTransaction” das neue Signal “install-authenticator”, das die Installation eines für eine Transaktion notwendigen Authenicators anstößt. Sämtliche Neuerungen fassen die Release Notes zusammen.






