In der Ausgabe 50 des Webbrowsers Firefox, die im Herbst erscheinen soll, wird dem Root-Zertifikat des Verschlüsselungsservice Let’s Encrypt standardmäßig vertraut.
Das Let’s-Encrypt-Projekt feiert die Aufnahme in das Mozilla-Root-Programm als großen Erfolg. Let’s Encrypt habe sich dazu entschieden, mit dem ISRG Root X1 ein eigenes Root-Zertifikat zu etablieren, so Josh Aas, ISRG Executive Director, ein Unterfangen das oft mehrere Jahre dauern könne. Im Fall von Let’s Encrypt habe eine Zusammenarbeit mit Identrust zum schnelleren Erfolg geführt. Identrust habe eine Art Bürgschaft für das Let’s Encrypt Zertifikat ausgestellt, nachdem Mozilla dem Zertifikat nun direkt vetraut, sei dieser Umweg nicht mehr nötig.
Mit dem eigenen Root-Zertifkat seiLet’s Encrypt unabhängiger und nicht auf andere Certificate Authoritys (CA) angewiesen. Let’s Encrypt versucht nun, auch in die Zertifikatsprogramme anderer Hersteller wie Apple und Microsoft aufgenommen zu werden.




