Mozilla hat eine neue Version seines Browsers veröffentlicht, die mit künstlicher Intelligenz automatisch Tabs gruppiert und unter Linux weniger Hauptspeicher in Beschlag nimmt. Darüber hinaus kann man über die Adressleiste Einheiten konvertieren.
Die Eingabe von „24c to f“ würde 24 Grad Celsius in Fahrenheit umrechnen. Das Ergebnis zeigt Firefox 141 als Suchergebnis an, ein Klick darauf kopiert es direkt in die Zwischenablage. Umrechnen kann der Browser neben den Temperaturen auch Längenmaße, Massen, Kräfte, Winkel und Zeitzonen.
Die vermutlich größte Neuerung ist jedoch die automatische Gruppierung von Tabs: Im Hintergrund erkennt eine KI ähnliche Tab-Inhalte, packt dann die zugehörigen Register selbstständig in eine Gruppe und schlägt für letztgenannte auch noch einen Namen vor. Die KI soll dabei ausschließlich auf dem eigenen Gerät arbeiten, Firefox konsultiert folglich keine KI im Internet.
Wer Tabs in der vertikalen Seitenleiste unterbringt, kann den ebenfalls dort ansässigen Bereich mit den Werkzeugen in seiner Größe verändern und so den Tabs mehr Platz einräumen. Dazu zieht man mit der Maus die Trennlinie zwischen den Tabs und den Werkzeugsymbolen nach unten. Die dabei aus dem Fenster „herausgeschobenen“ Symbole landen in einem eigenen Menü.



