Die Open Sourced Vulnerability Database (OSVDB) stellt den Betrieb ein. Das freie Projekt, das eine Anlaufstelle für Sicherheitsthemen für Linux und Open-Source-Software vorgehalten hat, sieht sich mangels Unterstützung außerstande, weiterzumachen.
Ab sofort besteht die OSVDB nur noch aus einem Blog, den die Betreiber weiterführen wollen. Alle weiteren Aktivitäten sind eingestellt. Damit endet das über zehnjährige Bemühen der Macher mit einem Misserfolg. Es habe schlicht die Unterstützung seitens der Industrie gefehlt, heißt es im Blog der OSVDB. Die Datenbank sollte sich aus Beiträgen von Unternehmen finanzieren, die sich aus der Datenbank mit Informationen zu Sicherheitslücken und Themen bedienen. Dieses Modell war nicht tragfähig. Seitens der OSVDB gab es auch Vorwürfe gegen Firmen, die sich nach Meinung der Betreiber ohne zu bezahlen der bereitgestellten Daten bedient hätten.




