Ursprünglich als Community-Variante (Spin) gestartet, gehört die KDE-Plasma-Variante von Fedora seit Herbst zu den offiziellen Editionen. Für die Zukunft dieser Fassung sind im Fedora Wiki ein paar weitere Pläne aufgetaucht.
Insbesondere ist angedacht, die KDE-Plasma-Edition auf die Stärken der Desktop-Umgebung und der für sie entwickelten Programme auszurichten. So soll der Fokus bei der Weiterentwicklung unter anderem auf „Multimedia-Enthusiasten“ und „Content Creators“ liegen. Grund ist die verfügbare semi-professionelle Software wie das Videoschnittprogramm Kdenlive, Krita oder OBS Studio. Zu den Multimedia-Enthusiasten zählt das Fedora Wiki aber auch explizit Spieler.
Des Weiteren soll die Barrierefreiheit und die Personalisierung der Desktop-Umgebung im Vordergrund stehen. Die Personalisierung ergibt sich aus den vielen Einstellungsmöglichkeiten von KDE Plasma, die Barrierefreiheit aus den vielen eingebauten Hilfen. So gibt es etwa Werkzeuge für Farbenblinde und motorisch eingeschränkte Personen.
Eine Konzentration auf die genannten vier Bereiche sind vorerst nur Vorschläge. Zudem ist noch etwas Zeit: Erstmals mit Fedora 42 im April wird die KDE-Plasma-Fassung als offizielle Edition veröffentlicht und dann gleichberechtigt wie die Workstation-Edition direkt auf Website des Fedora-Projekts beworben.





