Facebook hat seine Storage-Engine RocksDB, die einen Key-Value-Store implementiert, unter einer freien Lizenz freigegeben.
Damit kann nun jede MySQL-kompatible Applikation mit dem Highspeed-Speichersystem arbeiten, das zudem auch auf die Nutzung von Flashspeicher zugeschnitten ist. In einem Blogpost begründet Facebooks Database Engineer Yoshinori Matsunobu die Entscheidung: MySQL sei weitverbreitet und hoch automatisierbar, auf darin gespeicherte Daten kann leicht zugegriffen werden und die Datenbank sei einfach zu replizieren und zu partitionieren. Indem Facebook seinen Key-Value-Store als MySQL-Storageengine entwickelt habe, könne es von all diesen Vorteilen profitieren. Gegenüber der per Default voreingestellten Storageengine InnoDB braucht RocksDB weniger I/O-Zugriffe pro Read- oder Update-Statement und belastet daher Flashspeicher weniger. Allerdings hat RocksDB auch gravierende Einschränkungen gegenüber InnoDB, so unterstützt es weder Foreign Keys noch Volltextindizierung.




