Exploit für DoS-Sicherheitslücke in BIND

Über eine präparierte Update-Message lässt sich der freie Nameserver BIND von einem entfernten Rechner aus zum Absturz bringen. Es gibt bereits einen Exploit für das Problem .

Alle BIND-9-Versionen sind betroffen. Ein Update auf 9.4.3-P3, 9.5.1-P3 oder 9.6.1-P1 ist daher dringend empfohlen. Einige Linux-Distributionen haben bereits mit aktualisierten Versionen reagiert. Dazu zählen unter anderem Debian und Ubuntu.

Eine speziell präparierte “dynamic update message” lässt BIND abstürzen. Eine Authentifizierung des schädlichen Pakets finde nicht statt, heißt es im Security-Bulletin. Und: Selbst wenn der Server nicht für den Empfang dynamischer Updates eingerichtet ist, funktioniert der Exploit. Einzig mildernder Umstand: Nur wenn der Server als Master für eine oder mehrere Zonen eingerichtet ist, lässt er sich zum Absturz bringen. In der Slave-Konfiguration funktioniere das Prozedere nicht. Der Download der gepatchten Versionen ist über die Sicherheitswarnung des Herstellers ISC möglich.

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