Europa schickt eigenes LLM ins Rennen

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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Europas führende KI-Unternehmen und Forschungseinrichtungen bündeln ihre Kräfte und ihr Fachwissen, um im Rahmen des Projekts OpenEuroLLM Open-Source-Sprachmodelle der nächsten Generation zu entwickeln.

Ein Konsortium aus 20 führenden europäischen Forschungsinstitutionen, Firmen und HPC-Zentren, koordiniert von Jan Hajič (Charles University, Tschechien) und Peter Sarlin (AMD Silo AI, Finnland), hat sich zum Ziel gesetzt, eine Familie performanter, multilingualer großer Sprachmodelle zu entwickeln, die die Grundlage für kommerzielle und öffentliche Anwendungen bieten sollen. Die transparenten Open-Source-Modelle sollen den Zugang zu hochwertigen KI-Technologien demokratisieren und die Fähigkeit europäischer Unternehmen stärken, auf einem globalen Markt zu konkurrieren.

Das OpenEuroLLM-Projekt geht Hand in Hand mit der Notwendigkeit, Europas Wettbewerbsfähigkeit und digitale Souveränität zu verbessern. Das Projekt ist ein Beispiel für technologische Infrastruktur, die benötigt wird, um die Schwellen für die Entwicklung von KI-Produkten in Europa zu senken. Durch die Zusammenarbeit mit Open-Source- und Open-Science-Gemeinschaften wie LAION, open-sci und OpenML sowie mit weiteren Experten auf diesem Gebiet, die im Open Strategic Partnership Board des Projekts versammelt sind, wird OpenEuroLLM sicherstellen, dass die Modelle, die Software, die Daten und die Bewertung vollständig offen sind und auf die spezifischen Bedürfnisse der Industrie und des öffentlichen Sektors abgestimmt werden können. Das Projekt, das mit dem STEP-Siegel (Strategic Technologies for Europe Platform) ausgezeichnet wurde, nutzt die Unterstützung früherer europäischer Projekte sowie die Erfahrung der Partner und ihre Ergebnisse, einschließlich großer Bestände an hochwertigen Daten und früher entwickelter Pilot-LLMs.

Aus Deutschland beteiligen sich an dem Projekt das ELLIS Institut Tübingen, Fraunhofer IAIS und die Universität Tübingen sowie die Firmen Aleph Alpha Research und ellamind.

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