Release-Manager Steve Langasek hat heute die erste Beta der kommenden Ubuntu-Version Gutsy Gibbon vermeldet.
Der verwendete Kernel 2.6.22 bringt unter anderem Dynticks mit, die es ermöglichen, sparsamer mit dem Stromverbrauch umzugehen, was vor allem Laptop-Nutzer freuen dürfte. Dank der Kernel-Version sollte nun auch Intels Software Powertop nativ laufen, was Energie-Feintuner freuen dürfte.
Ubuntu bringt das brandneue Gnome 2.20 mit, X.Org 7.3 schafft es hingegen noch nicht in die Release. Dennoch aktiviert der Ubuntu-Desktop standardmäßig ein paar grundlegende 3D-Effekte, so es die Grafikkarte des Users erlaubt. Drucker erkennt und konfiguriert Ubuntu vollautomatisch, Schreibzugriff auf NTFS-Partitionen ist dank des NTFS-3g-Projekts möglich.
Auch im Browser-Umfeld tut sich was: Firefox-Plugins installieren Ubuntu-Nutzer nun über den Paketmanager und ein noch nicht ausgereiftes, aber freies Gnash steht auf Wunsch als GPL-Flash-Ersatz zur Verfügung. In puncto Sicherheit setzt Ubuntu auf AppArmor.
Zum Download stehen sowohl Ubuntu, Kubuntu, Xubuntu als auch Edubuntu bereit. Die fertiggestellte Version der Debian-basierten Linux-Distribution soll am 18. Oktober 2007 erscheinen.
Das neue Kubuntu bringt allerdings noch kein KDE 4.0 mit: Dafür verschafft es den Anwendern mit der Integration von Dolphin als Dateimanager und Strigi als Desktop-Suche in KDE 3.5.7 einen ersten Eindruck vom kommenden KDE. Das wollen die Entwickler im Laufe der Zeit in Form von KDE4-Paketen nachreichen. Als weiteres Highlight hat Kubuntu das neue Open Office 2.3 mit an Bord und erleichtert die Installation proprietärer Treiber.



