Erklärung der Kernel-Entwickler gegen Closed-Source-Treiber

Der Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman lädt andere Kernel Developer dazu ein, eine Petition zu unterschreiben, die sich gegen Closed-Source-Kernelmodule richtet.

Im Technical Board der Linux-Foundation sei dieses Thema ständig aktuell, so Kroah-Hartman. Man wolle es mit der Petition möglichst einfach und verständlich präsentieren. Wenn wieder einmal Leute fragen, warum die Entwickler Probleme mit Closed-Source-Modulen haben, könne man auf die Petition verweisen.

In der Erklärung fordern die Kernel-Entwickler Hardware-Hersteller dazu auf, auf diese Module im Kernel zu verzichten. Sie seien nicht wünschenswert und schädlich für das “Linux-Ökosystem”, für die User und die Firmen, die Linux verwenden. Indem die Firmen Closed-Source-Code verteilen, zwängen sich nicht nur die Anwender, Vorteile von Linux aufzugeben, sie trieben sie auch in die Arme konkurrierender Hersteller, so die Petition.

Sie endet mit einem Appell an die Hersteller, ihre Politik zu ändern und ihre Kunden mit offenem Quellcode zu unterstützen. Etwa 135 Kernel-Entwickler haben den Aufruf mittlerweile unterschrieben, die Linux Foundation unterstützt ihn mit zusätzlichem Hintergrundmaterial.

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