Die Kampagne “Frag den Bundestag” hat einen Erfolg erzielt: Die Institution wird künftig tausende Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes auf ihrer Webseite veröffentlichen.
Das hat der Ältestenrat am 18. Februar 2016 entschieden und damit unter anderem auf die Anfragen von tausenden Bürgern reagiert. Die Plattform “Frag den Staat” hatte sich über die Kampagne fragdenbundestag.de an den Bundestag gewandt und die Gutachten angefordert.
Im Vorfeld hatte die Webseite abgeordnetenwatch.de Ende Januar eine Liste mit unveröffentlichten Titeln online gestellt, was es Journalisten, Bürgern, aber auch Wissenschaftlern ermöglichte, erstmals auf spezifische Gutachten zuzugreifen. Bislang waren nicht einmal die Titel der Gutachten bekannt, was den Zugriff naturgemäß erschwerte.
Wer sich für diese Dokumente interessiert, findet bereits an die tausend Exemplare unter https://www.bundestag.de/ausarbeitungen. Sie liegen als PDFs vor, der Bundestag möchte sie zudem künftig vier Wochen nach ihrer Ausarbeitung öffentlich machen. Entsprechend zufrieden zeigen sich Parlamentwatch e.V. und die Open Knowledge Foundation, die hinter den Portalen “fragdenstaat.de” und “abgeordnetenwatch.de” stehen.





