Elastic Stack 7.4 verbessert Visualisierungen und Machine Learning

Elastic Stack 7.4 (auch als ELK-Stack bekannt) baut Machine-Learning-Features weiter aus und bringt Echtzeitkarten für SIEM mit, die Angriffe auf das Netzwerk visualisieren.

Die neuen Echtzeitkarten für Elastic Stack 7.4 sollen nicht nur im Rechenzentrum hübsch aussehen, sondern den Admins tatsächlich helfen. Sie visualisieren Angriffe auf das Netzwerk und ziehen dafür Live-Geodaten heran. Die Visualisierungen lassen sich durchsuchen, filtern und analysieren. Zudem ist es dank der integrierten Karten nun möglich, Punkte zu verbinden, um Zusammenhänge zu visualisieren.

Neu sind auch 13 zusätzliche vordefinierte Machine-Learning-Jobs in der SIEM-Anwendung (Security Information und Event Management). Sie sollen laut Blogpost Sicherheitsbedrohungen aufdecken, die sich nicht allein durch Regeln aufspüren lassen. Daneben haben die Elastic-Entwickler das Machine Learning um APIs zur Regressionsanalyse erweitert. In Kibana gibt es einen neuen “Analytics”-Tab hinter dem Admins ein GUI finden, um Ausreißer besser zu erkennen und zu verwalten.

Einfache Snapshots

Daneben führt Version 7.4 das Feature „Snapshot-Lifecycle-Management“ ein. Darüber legen Admins Zeitpunkt und Häufigkeit von Snapshots fest. Das macht die Stack-Betreiber weniger abhängig von externen Backup-Tools. Weitere Neuerungen betreffen die Möglichkeit, Metriken von Public-Cloud-Anbietern und Containerplattformen auszuwerten, Details liefert der Blogpost. Der Elastic Stack lässt sich entweder betreut über den Elastic Service auf Elastic Cloud beziehen oder vor Ort eigenständig installieren.

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