Docker 1.3 erhöht Sicherheit

Digitale Signaturen sollen zukünftig die Images in den offiziellen Docker-Repositorys vor unerwünschten Veränderungen schützen. Das sind nicht die einzigen Neuerungen, die Docker 1.3 in Sachen Sicherheit mitbringt.

Bei den digitalen Signaturen handelt es sich offiziell um eine Tech Preview. Docker gibt bei veränderten Images zwar eine Warnung aus, lässt diese aber dennoch laufen. Inoffizielle Images prüfen die Macher bislang nicht.

Docker ebenfalls sicherer machen soll die Option “–security-opt”, die es dem Admin erlaubt, SE-Linux- und App-Armor-Profile zu verwenden. Unterstützt der Kernel Se-Linux und App Armor, kann der Admin auch in Docker-in-Docker-Szenarios den Schalter “–privileged” weglassen und verringert so den Angriffsvektor.

Laufende Anwendungen in Docker lassen sich nun einfacher von Außen inspizieren. Das Kommando “docker exec” führt Prozesse in einem Container aus. Dort kann der Admin etwa eine Bash öffnen, um ein Problem zu debuggen. Man empfehle allerdings weiterhin, nur eine App pro Container zu betreiben, schreiben die Entwickler in der Ankündigung, es handele sich eher um Hilfsprozesse.

Nicht zuletzt lassen sich Container nun auch erzeugen, ohne sie direkt auszuführen, was den Admins eine bessere Kontrolle verschafft. Über die CLI-Befehle “docker start” und “docker stop” können sie die Container nun flexibler verwalten. Weitere Details zu den Änderungen und der dazugehörigen Syntax liefert die Ankündigung, herunterladen lässt sich die neue Version im Quellcode über Github.

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