Mit dem Versprechen, keine Nutzerdaten zu sammeln, geht der offene DNS-Service Quad9 online. Hinter dem Service steht eine Non-Profit-Organisation aus Industrie-Partnern wie IBM und der Global Cyber Alliance (GCA).
Quad9 verspricht, dass keine Nutzerdaten gesammelt und auch keine IP-Adressen gespeichert werden, die über die für den DNS-Service nötige Antworten auf die Anfrage nach einer IP-Adresse hinausgeht. Gespeichert werden aber die Geodaten in Form von Stadt, Bundesland, Land. Diese Daten sollen bei der Analyse von Angriffen und Malware-Kampagnen helfen.
Laut Auskunft von Quad9 sind derzeit weltweit 100 DNS-Server aktiv. Im Jahr 2018 sollen es dann 160 sein. Die Server stehen nach Auskunft von Quad9 primär an den Internetknoten, was die Antwortzeiten verkürze.
Quad9 ist mit einem Betatest bereits im August 2016 online gegangen. Inzwischen habe man die Abwehrsysteme, unter anderem durch Whitelisting und die Thread-Intelligenz gesteigert. Quad9 sei damit auch in Sachen Sicherheit gut gerüstet, teilen die Anbieter mit. Die X-Force-Threat-Datenbank von IBM dient der Filterung von bekannt unseriösen Hostnamen.




