Digitale Bewerbungstools bleiben Mangelware

Trotz Fachkräftemangel ist es für Interessierte oft unnötig schwer, sich zu bewerben, bemängelt der Digitalverband Bitkom.

Nahezu alle Unternehmen (99 Prozent) setzten auf die Bewerbung per E-Mail, und gleichzeitig ermöglichen drei Viertel (73 Prozent) weiterhin die Einreichung einer klassischen Bewerbungsmappe auf Papier, berichtet der Verband. Dagegen würden nur 43 Prozent eine Bewerbung via Online-Tool anbieten, in der Interessierte durch den Bewerbungsprozess geführt werden, hat der Bitkom in einer repräsentativen Befragung von 853 Unternehmen aller Branchen ermittelt.

Nur 17 Prozent setzen auf eine One-Klick-Bewerbung in Business-Netzwerken. Dabei müssten viele relevante Informationen nicht noch einmal neu eingegeben werden, da sie automatisch aus dem eigenen Profil übertragen werden können, berichtet der Verband. 16 Prozent der Unternehmen würden Bewerbungs-Apps auf dem Smartphone verwenden. „Zu viele Unternehmen setzen noch auf Bewerbungsverfahren wie vor 20 Jahren. Der Wettbewerb um die besten Fachkräfte beginnt bereits mit einem niedrigschwelligen Bewerbungsprozess“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

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s3bbo
2 Jahre her

Für mich als Bewerber ist es doch am einfachsten mein (angepasstes) Anschreiben mit dem (angepassten) cv.pdf per eMail oder Upload-Formular einzureichen. Von den 43% der Firmen die ein Online Bewerbungstool haben, haben einige sicher eins das so kompliziert ist wie das Formular der Rentenversicherung zur Rentenklärung oder das Elsterformular zur Grundsteuererklärung. Auch schon erlebt. Und da lädt man seinen CV hoch und muss dann trotzdem nochmal haar klein alle Stationen im Tool angeben. Das ist dann vermutlich “Überdigitalisierung”. Die One-Click Bewerbung auf LinkedIn o.ä. ist sicher praktisch und schnell, aber wenn da nur die normalen Profildaten genommen werden… das kann… Mehr »

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