Die schlanke Server-Distribution für SoCs unterstützt in ihrer neuen Version die Fish-Shell und offeriert das aktuelle Amiberry v7. Darüber hinaus schreibt das DietPi-Backup seine Sicherungen auf Wunsch über das Secure SHell File System.
Fish stellen die DietPi-Entwickler noch einige eigene Konfiguraitonsdateien und Skripte beiseite. Mit ihrer Hilfe lernt die Shell die „dietpi-“-Aliase und lädt das „dietpi-login“-Skript.
Apropos Skripte: Wann immer die hauseigenen Exemplare einen Texteditor öffnen müssen, greifen sie zum „sensible-editor“ anstelle des bislang genutzten Nano. Gleichzeitig berücksichtigen Sie den Editor, den „update-alternatives“ vorgibt.
Da der aktuelle Raspberry-Pi-OS-Kernel die Legacy GPIO API nicht mehr mitbringt, installiert DietPi 9.12 die Zwischenschicht „python3-rpi-lgpio“. Sie setzt Aufrufe an die alte Schnittstelle auf die der neuen „lgpio“-Bibliothek um.
WiringPi stellt eine alternative Bibliothek für den Zugriff auf die GPIO-Pins auf einem Raspberry Pi. Dafür geschriebene Programme lassen sich dank der Bibliothek wiringOP jetzt auch auf Orange-Pi-Systemen verwenden.
Pi-hole lauscht nach seiner Installation standardmäßig am TCP-Port 8489 auf HTTPS-Anfragen. Dabei kommt ein selbstsigniertes Zertifikat zum Einsatz, das man in Browsern explizit akzeptieren muss.
Bei Amiberry handelt es sich um einen Amiga-Emulator. Der steht ab sofort in der Version 7 parat. Der Paketmanager Apt aktualisiert die Software automatisch und erstellt dabei Sicherheitskopien der Konfigurationsdateien. Für schwachbrüstige Systeme, die langsamer als der Raspberry Pi 4 arbeiten, gibt es noch Amiberry-Lite. Die Auswahl zwischen Amiberry und Amiberry-Lite vereinfacht eine Übersicht der Amiberry-Entwickler.





