Wie Mozilla mitteilt, unterstützen seit letzter Woche alle vier großen Browser Webassembly, Mozillas offenes Binärformat für das Web.
In der vergangenen Woche hätten sowohl Apple als auch Microsoft ihre Browser Safari und Edge aktualisiert. Beide kommen nun auch mit dem binären Fileformat WASM zurecht, das Webassembly produziert. Webassembly ist ein Nachfolgeprojekt von Asm.js und erlaubt es, Javascript in kompakte Dateien zu verpacken und über das Internet zu versenden.
Lokal lassen sich die Dateien dann als Javascript-Module laden, ohne dass die großen Browser dafür ein Plugin benötigen. Webassembly läuft dann in einer Browser-Sandbox, zugleich lässt sich auch C- und C++-Code in das Format konvertieren. Vor allem Spielehersteller wie Epic und Unity können Webassembly gebrauchen, um schnell ihren Code an die User zu schicken. In dieser Industrie gilt C++ als Standard, dank Webassembly müssen die Unternehmen den Code nicht nach Javascript portieren.
Der breite Browser-Support dürfte dem Format weiteren Aufwind bescheren. Eine Reihe von Projekten, die Webassembly bereits verwenden, nennt der Blogpost von Mozilla. Ein Artikel in der Juli-Ausgabe des Linux-Magazin beschäftigte sich zudem eingehend mit dem neuen Binärformat.






