Deutsches Start-up veröffentlicht neues Bildmodell der Oberliga

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

Das Freiburger Start-up Black Forest Labs hat mit Flux 2 ein Text-zu-Bild-Modell veröffentlicht, das auf Augenhöhe mit Googles ebenfalls noch brandneuen Modell Nano Banana Pro operiert.

Aus einer kurzen Beschreibung in Textform generiert das Modell fotorealistische Bilder mit einer Auflösung bis zu 4 Millionen Pixeln, Infografiken, Präsentationen oder auch ganze Webdesigns. Hatten solche Modelle noch vor nicht allzulanger Zeit Schwierigkeiten mit der Darstellung von Text in den Bildern, ist das für Flux 2 kein Problem mehr. Wie auch der Konkurrent von Google kann das Modell zudem Hintergründe, Perspektiven oder das Licht in komplexen Szenen verändern und Menschen oder Gegenstände in andere Umgebungen versetzen oder reale wie auch KI-generierte Bilder neu kombinieren. Die Ergebnisse sind inzwischen auch fast identisch reproduzierbar.

Flux 2 hat sogar einen klaren Vorteil gegenüber Nano Banana: Den Preis. Es berechnet für das erste Megapixel 0,03 Dollar, für jedes weitere 0,015 Dollar. Die Preise von Googles Nano-Banana-Reihe liegen dagegen bei 0,039 Dollar pro Megapixel und bei der Pro-Version noch darüber. Das macht besonders für Kunden einen Unterschied, die sehr viele Bilder berechnen müssen. So produzieren Handelsunternehmen wie Otto oder Tchibo mit dem Freiburger Modell Produktfotos in sehr kurzer Zeit, auch die Telekom und Mercedes kreieren mit dem Bildgenerator Abbildungen für das Marketing. Die KI-Fotografie macht teure Fotostudios überflüssig.

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