Deno 1.30 unterstützt eingebaute Node.js-Module

Die JavaScript-Runtime und Node.js-Alternative Deno verwandelt die Konfigurationsdatei deno.js in eine Import Map und unterstützt ab sofort Build-in Node.js-Module. Abschließend gab es ein paar kleinere Änderungen an den APIs.

In Node.js eingebaute Module wie „fs“, „path“ und „process“ konnten NPM-Pakete bereits seit der letzten Deno-Version über eine Kompatibilitätsschicht nutzen. Diese Module sind jetzt auch im Deno-Code verfügbar. Dazu nutzen JavaScript-Entwickler den „node:“ Specifier. Als Beispiel liefert die Ankündigung von Deno 1.30:

import { readFileSync } from “node:fs”;

console.log(readFileSync(“deno.json”, { encoding: “utf8” }));

Wichtig ist dabei die Nutzung der Import Map. „node:“ funktioniert sowohl in Deno als auch in Node.js. Wer Code für beide Runtimes erstellt, dem raten die Deno-Entwickler, grundsätzlich „node:“ zu verwenden.

Apropos Import Map: Die Konfigurationsdatei „deno.js“ lässt sich ab sofort als Import Map einspannen. Dazu definiert man direkt in der „deno.js“ mit „imports“ und „scopes“ eine Import Map. Deno erkennt sie dort automatisch, was wiederum eine ansonsten notwendige zweite Konfigurationsdatei spart.

Die Schnittstelle „Deno.permissions“ hat jetzt passende synchrone Funktionen spendiert bekommen, wie etwa „Deno.permissions.querySync()“. Des Weiteren akzeptieren „Deno.writeFile()“ und „Deno.writeTextFile()“ einen „ReadableStream“. Neu ist die API „Deno.env.has(name)“. Einzelne Test-Schritte dürfen zudem ab sofort auch Funktionen sein.

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