Mit etwa 3000 Unterstützern ist der Kickstarter für die sichere Dark-Mail-Initiative erfolgreich zu Ende gegangen, das Projekt kann nun mit rund 212 500 US-Dollar Entwickler finanzieren.
Zu den Initiatoren des geplanten E-Mail-Dienstes (Linux-Magazin berichtete) gehören neben PGP-Ikone Phil Zimmermann die ehemaligen Betreiber des sicheren E-Mail-Dienstes Lavabit um Ladar Levison. Fünf der 3000 Unterstützer zahlten im Kickstarter gar die 10 000-Euro-Prämie, die es erlaubt, 60 Tage vor der Öffentlichkeit Einblick in den Quellcode zu erhalten. Möglicherweise handelt es sich um E-Mail-Anbieter, die zum Start des Projekts bereits Dienste auf Dark-Mail-Basis anbieten möchten.
Der Quellcode liegt bereits vor, allerdings will man die Lavabit-spezifischen Teile entfernen, den Code vor der Freigabe aufräumen und dokumentieren. Man veröffentlicht den Code zudem deswegen nicht, damit dieser gleich auch Dark Mail unterstützt. Während der Magma-Daemon in C geschrieben wurde, sind die Web Applications in CSS, Javascript und HTML verfasst. Der Server-Code soll zukünftig unter der GPL stehen, der Client-Code unter der LGPL. Levison hofft zudem, nach dem Ende des Prozesses, der ja noch läuft, seinen E-Mail-Dienst Lavabit wieder öffnen zu dürfen.






