Dark-Mail-Macher starten Crowdfunding-Kampagne

Mit Hilfe einer Kickstarter-Kampagne möchten der Ex-Lavabit-Chef Ladar Levison und seine Mitarbeiter das Geld für die Entwicklung ihres sicheren E-Mail-Clients Dark Mail einsammeln.

Das Spendenziel der Kampagne, die bis zum 27. November laufen soll, sind knapp 200 000 US-Dollar, bislang kamen schon 33 000 Dollar zusammen. Mit dem Geld, so schreiben es die Macher im Begleittext, sollen Programmierer aus dem FOSS-Bereich angeheuert werden, die über Kenntnisse in C, Javascript, HTML, SQL und JSON verfügen. Ein integriertes Video von der Ankündigungs-Pressekonferenz erklärt, worum es eigentlich geht.

Offensichtlich haben die Dark-Mail-Macher ihr Konzept inzwischen weiterentwickelt, denn ein Magma-Daemon soll über SMTP, POP3, IMAP4 und HTTP auf die Daten zugreifen und diese verschlüsselt auf der Festplatte speichern. Inklusive ist ein Javascript-basiertes Webmail-System mit JSON-API, das einen sicheren E-Mail-Zugriff auch über das Web erlauben soll. Zugleich soll das neue E-Mail-Protokoll von Dark Mail eine eingebaute End-to-End-Encryption bieten.

Die Prämien sind indes nicht besonders kreativ, im wesentlichen wird der Zugang zu den offiziellen Binaries bei der Veröffentlichung versprochen. Wer allerdings 10 000 US-Dollar spendet erhält 60 Tage vor der Veröffentlichung Zugriff auf den Quellcode. Interessant dürfte letzteres vor allem für E-Mail-Provider sein, die ihren Kunden als erstes einen Dienst auf Basis des neuen Protokolls anbieten möchten.

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