Unterstützt unter anderem von Arm, Google, Intel und Microsoft liegt der von Intel als Open-Source-Projekt gestartete Cloud Hypervisor seit Ende vergangenen Jahres in der Verantwortung der Linux Foundation (LF). Mit Version 21.0 ist die erste Feature-Version seit der Übergabe an die LF erschienen.
Der quelloffene Virtual Machine Monitor (VMM) Cloud Hypervisor läuft auf den Hypervisoren KVM und MSHV. Gedacht ist er für die Architekturen x86-64 und AArch64. Als Gäste sind 64-Bit-Linuxe nebst Windows 10 und Windows Server 2019 willkommen.
Als größte Neuerung betrachten die Entwickler ein schnelleres Live-Upgrade des VMM. Dafür sei ein optimierter Pfad hinzugefügt worden, bei dem der Speicher für die VM nicht von der Quelle zum Ziel verglichen werde. Das Live-Upgrade lasse sich damit in 50 Millisekunden statt wie bisher in 3 Sekunden abschließen.
Zudem seien mehrere Korrekturen an der OpenAPI YAML-Datei vorgenommen worden, damit sie besser an die Implementierung angepasst sei. Aufgrund eines Problems im “virtio-net”-Code in Kernel 5.14 sei der empfohlene Linux-Kernel nun die Version 5.15, heißt es in der Ankündigung.



