Das beliebte Live-System zum Klonen und Sichern von Partitionen aktualisiert in seiner neuen Version nicht nur den Unterbau, sondern bringt auch neue zusätzliche Tools mit und unterstützt erstmals das Apple File System (APFS).
Solche Partitionen kann Clonezilla sowohl als Image speichern als auch klonen. Neu ist auch die Unterstützung von per LUKS verschlüsselten Partitionen. Diese überträgt Clonezilla 3.0.0 nicht mehr stupide via „dd“. Die Entwickler empfehlen allerdings, das von Clonezilla erstellte Image zu verschlüsseln.
Direkt aus dem UEFI-Bootmenü heraus lässt sich das Werkzeug Memtester starten, das den Hauptspeicher auf Fehler überprüft. Mit dem neuen Bootparameter „use_os_prober=”no”“ kann man zudem den standardmäßigen Aufruf von „os-prober“ abschalten.
Das Live-System basiert auf Debian Sid, wobei die Pakete am 22.05.2022 aus den Repositories geholt wurden. Der Linux-Kernel meldet sich in der Version 5.17.6-1, das zentrale Tool Partclone liegt in der Version 0.3.20 vor. Erstmals an Bord sind die Werkzeuge Wavemon, Edac-utils, Shc und die Uml-utilities. Nicht mehr dabei ist hingegen „s3ql“.


