Ubuntu 24.10 „Oracular Oriole“ setzt laut Canonical CEO Mark Shuttleworth mit der Integration des Linux-Kernels 6.11 neue Maßstäbe bei der Bereitstellung des neuesten Upstream-Kernels und der Toolchains.
Der Gnome 47 Desktop zählt für Canonical ebenfalls zu dieser Politik möglichst aktuelle Software zu liefern. Mit der Integration aktueller Kernel und damit neuesten Funktionen und neuester Hardware-Unterstützung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sollen Halbleiter-Hersteller leichter für zukünftige Kernel-Versionen planen können, sowohl für kommende Ubuntu-Versionen als auch für Hardware-Enablement-Updates (HWE) für bestehende LTS-Releases, teilt Canonical mit.

Die Eingabeaufforderung („permissions prompting“) für Berechtigungen ist ein wichtiges Werkzeug für Anwender. Quelle: Canonical
Ubuntu Desktop 24.10 führt Permissions Prompting als experimentelle neue Funktion ein. Prompting ermöglicht Anwendern eine fein abgestufte Kontrolle über die Berechtigungen von Snap-Anwendungen. Unter Verwendung von Ubuntus AppArmor-Implementierung erzwingt Prompting ein Sandboxing und vermittelt den Zugriff auf der Systemaufrufebene. Prompting lasse sich über das neue Security Center in Ubuntu Desktop 24.10 aktivieren und decke die Berechtigungen für das Home-Verzeichnis beim Start ab.
Bei Snap-Updates werde der Installations- und Aktualisierungsfortschritt im App Center angezeigt. Updates sind auch im Ubuntu Dock sichtbar, das auch eine bessere Handhabung von Progressive Web Applications bietet.
Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums von Ubuntu bietet Ubuntu 24.10 eine Reihe von Anspielungen auf die Vergangenheit, darunter eine spezielle Akzentfarbe in „warty brown“, Jubiläums-Hintergrundbilder und den Original-Startton für diejenigen, die stilvoll feiern wollen.




