Canonical bringt mit Multipass Linux-VMs auf M1-Macs

Canonical hat mit dem Update seines Multipass-Services für das Managen und erzeugen von virtuelle Maschinen Unterstützung für Apples M1-Prozessoren hinzugefügt. Damit seien Anwender in der Lage, Linux auf die M1-Plattform zu bringen, so der Anbieter.

Mit dem Update auf Version 1.8.0 sei Multipass, die schnellste Möglichkeit für M1-Nutzer Ubuntu-VMs mit minimaler Einrichtung auszuführen. Multipass könne ein VM-Image mit einem Befehl herunterladen und starten, so Canonical. Entwickler, die auf M1-Macbooks arbeiten, seien damit in der Lage in kürzester Zeit mit Linux zu arbeiten.

Canonical sieht sich damit in einer Führunsgposition, was den Support von Linux unter M1 betrifft. Bis jetzt hätten M1-Benutzer nicht viele Möglichkeiten, Linux auszuführen, schreibt Canonical in einem Blogbeitrag. Beliebte VM-Tools wie VirtualBox und VMWare unterstützten die neue Architektur entweder nicht oder befinden sich noch in der Vorschauphase, so Canonical weiter. Und wo Unterstützung vorhanden sei, sei in der Regel Handarbeit bei Konfiguration, Verwaltung und Wartung nötig.

Eine weitere Neuerung bei Multipass seien Aliases. Mit Aliasen könnten Multipass-Benutzer Befehle innerhalb einer VM mit Befehlen auf dem Host-Betriebssystem verknüpfen, teilt Canonical mit.

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