Aus Unzufriedenheit mit der Standard-Weboberfläche des Bugtrackers Bugzilla hat der Open-Source-Entwickler Jesse van den Kieboom ein alternatives Frontend namens Bugzini programmiert.
In seinem Blogeintrag schreibt er, mittlerweile sei sein persönliches Softwareprojekt so reif, dass es auch für andere Anwender nützlich sei. Bugzini bietet eine vereinfachte, übersichtlichere Oberfläche und erlaubt außerdem inkrementelle Suche beim Eintippen, die in Echtzeit Ergebnisse anzeigt. Suchen lassen sich außerdem mit Lesezeichen versehen. Bugs, die sich seit dem letzten Betrachten geändert haben, hebt das Tool hervor.
Implementiert ist Bugzini in der Programmiersprache Go. Es läuft auf dem Rechner des Anwenders und kommuniziert mit Bugzilla per XML-RPC API. Der Benutzer verwendet es ebenfalls über eine Weboberfläche. Diese nutzt den lokalen Browser-Speicher Indexed DB, um die Bugs lokal für beschleunigte Suchen zwischenzuspeichern.
Van den Kieboom stellt Bugzini in einem Blogeintrag vor, den Quelltext gibt es in einem Github-Repository. Nur eine Open-Source-Lizenz hat der Programmautor offenbar noch nicht ausgewählt.





