Blender 2.90 ist da und bringt eine Reihe Verbesserungen mit. Die betreffen unter anderem das User Interface, Blenders Echtzeit-Render-Engine Eevee, den Renderer Cycles, den Import- und Export-Prozess und weitere typische Bestandteile von Animationen.
Unter anderem finden Benutzer nun die Operator einfacher und können diese leichter als Favoriten markieren. Modifier lassen sich einfacher anordnen, und es gibt Szenen-Statistiken im 3D-Viewport. Beim Entwerfen der Modelle unterstützt Blender neuerdings Multiresolution Sculpting.
Cycles performanter
Der Renderer Cycles setzt beim Raytracing via CPU neuerdings auf Intels Embree, eine Sammlung hochperformanter Raytracing-Kernel. Laut Blenders Release Notes soll das nicht nur Szenen mit Bewegungsunschärfe deutlich verbessern, sondern auch solche mit komplexen geometrischen Strukturen. Auch Haar rendert die Software dadurch besser. Cycles unterstützt auch neuerdings Nvidias Raytracing-API OptiX, was mit Geforce-Grafikkarten der 700er-, 800er-, 900er- und 1000er-Reihe Berechnungen beschleunigt. Mit NVLink verbundene GPUs können in Cycles zudem Arbeitsspeicher teilen, um größere Szenen zu rendern.
Eevee-Renderer-Updates
Wie auch Cycles kommt auch die Echtzeit-Render-Engine Eevee besser mit Bewegungsunschärfen zurecht. Diesen Bereich haben die Entwickler von Grund auf überarbeitet. Im VR-Bereich lassen sich ab Version 2.90 Landmarks sinnvoller einsetzen. Außerdem gibt es neue Landmark Operatoren und Typen.
Das sind noch nicht alle Neuerungen von Blender 2.90. Ausführliche Informationen und weitere Details liefern die Release Notes. Wer sich das Ganze lieber visuell zu Gemüte führt, schaut auf die visuelle Ankündigungsseite. Die zeigt zum Beispiel, wie der Kleidungs-Filter in der Praxis aussieht oder was es mit dem anfangs erwähnten Multiresolution Sculpting auf sich hat.




