Berner Stadtrat prüft Open Source

Der Berner Stadtrat hatte bereits vor geraumer Zeit beschlossen eine Strategie zu erarbeiten, die die Abhängigkeit von Microsoft- und CITRIX-Produkten signifikant verringern soll. Dieses Vorhaben wird jetrzt als Potenzialanalyse OpenSource Software weitergeführt.

Mit der vorgesehenen Potenzialanalyse sollen Pilotprojekte definiert und realisiert, alternative Softwareprodukte geprüft, Aus- und Weiterbildungen durchgeführt und Fachanwendungen entkoppelt werden. Bis Ende 2017 sollen auch bereits konkrete Systemumgebungen aufgebaut sein. Die Analyse, die prüfen soll, wie sich die Stadt grundsätzlich von proprietärer Softwre verabschieden kann, soll die einmaligen und wiederkehrenden Kosten verschiedener Szenarien ermitteln. Transparenz herstellen, Praxisbeispiele etablieren und eine vollständige und umfassende Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen ab 2018 schaffen. Die Studie soll im vierten Quartal 2017 vorliegen.

Zu den Pilotprojekten im Rahmen der Studie zählt auch die Entwicklung eines OSS-Clients mit dem Funktionsumfang des bestehenden Windows-Clients. Daneben soll eine OSS-Plattform für die Services Mail, Kalender, Ressourcen-, Aufgaben- und Notizenverwaltung als Alternative zu MS Outlook und MS Exchange aufgebaut werden. Erste freie Fachanwendungen sind zu testen, darunter CMI Axioma (Geschäftsverwaltung) auf einer OSS-Plattform.

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