Backup-Spezialist Arkeia übernimmt Kadena Systems

Das französisch-amerikanische Unternehmen Arkeia Software übernimmt den kalifornischen Backup-Anbieter Kadena Systems, spezialisiert auf eine Technologie zur Beseitigung von Redundanzen.

Zu Jahresbeginn 2009 gab es mit frischem Geld aus den USA eine Umstrukturierung bei Arkeia Software: Der Firmensitz wurde von Paris zurück ins kalifornische San Diego geholt, neuer CEO des Unternehmens wurde Bill Evans. Für eine nicht genannte Summe übernimmt Arkeia nun das 2004 gegründete Backup-Unternehmen Kadena Systems mit sofortiger Wirkung und zielt mit der Akquisition insbesondere auf Datensicherung von virtualisierten Umgebungen. Die Grundlage hierfür ist eine Technologie von Kadena Systems, die als Datendeduplizierung bezeichnet und beispielsweise unter der Bezeichnung Pocket Cache auf Festplatten von Sandisk eingesetzt wird.

Bei dieser Technik werden Redundanzen in den Daten bereits an der Quelle beseitigt, also direkt auf dem Client. Arkeia will diese Technologie in ihrer Datensicherungssoftware einsetzen und verspricht sich dadurch erheblich schnellere Backups.

Besonderen Bedarf für diese Lösung sieht Arkeia in virtuellen Umgebungen, da Firmennetze mit virtuellen Servern wegen der günstigen Kosten häufig “überversorgt” seien. Zahlreiche Testsysteme mit jeweils eigenen Betriebssystemen und Applikationen verursachen nach diesem Szenario erhebliche Mengen redundanter Daten, und Arkeia will mit der Kadena-Software eine Lösung dafür bieten.

Der technische Leiter von Kadena Systems, Tamir Ram, wird mit der Übernahme Cheftechniker bei Arkeia Software. Bisherigen Kadena-Kunden versprechen die Unternehmen technischen Support wie gewohnt.

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