Für seine Cloudstrategie setzt Microsoft notgedrungen auf Open-Source-Technologie. Nun können Azure-Nutzer Kubernetes verwenden, um Docker-Container zu verwalten, der Konzern hat gar ein visuelles Tool unter Apache-2.0-Lizenz entwickelt.
Ein Beitrag in Microsofts Open-Technologies-Blog erklärt, was es mit Docker und Kubernetes auf sich hat und liefert auch einen kleinen Sprachkurs für Microsoft-Admins, denen Begriffe wie Container, Minion, Pod und Master nicht viel sagen. Fünf Schlüsselfunktionen gehören zu Microsofts aktueller Kubernetes-Implementierung.
Azure-Admins können neuerdings
* einen Container erzeugen und ihn in den Azure-Storage schieben
* ein Azure-Cluster ausrollen, das aus Container-Images aus Azure-Storage oder dem Docker-Hub besteht
* ein Azure-Cluster konfigurieren
* die Kubernetes-Anwendung eines existierenden Clusters aktualisieren
* das Azure-Cluster wieder einstampfen
Ergänzend zur Arbeit an Kubernetes und Docker hat Microsoft den Kubernetes Visualizer unter einer Apache-2.0-Lizenz veröffentlicht. Die Software soll dabei helfen, die Kubernetes-Cluster visuell darzustellen. Mehr Details zu Azure, Kubernetes und dem Visualizer liefert das Azure-Blog.





