Asahi Linux läuft auf Apples M1-Macs

Die Entwickler von Asahi Linux sehen sich an einem wichtigen Meilenstein angekommen. Asahi Linux sei auf Macs mit M1 als einfacher Linux-Desktop verwendbar, derzeit noch ohne GPU-Beschleunigung.

Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, die Apple-Geräte mit Linux zu bestücken, die mit der neuen M1-Prozessor-Generation ausgestattet sind. Apple hat die ARM-basierte Chipgeneration selbst designt. Asahi Linux soll in einem ersten Schritt für die Geräte aus dem Jahr 2020 mit dem M1 Mac Mini, MacBook Air, and MacBook Pro nutzbar sein.

Eine der größten Aufgaben ist es, Treiber zu erstellen. Apple hat sein proprietäres Design mit diversen Technologien ausgestattet, die es teil mit Reverse-Engineering auszukundschaften gilt. Für den September können die Entwickler aber Fortschritte melden. Viele wichtige Treiber befänden sich in der Prüfung oder seien sogar schon für Linux 5.16 gemerged worden. Geplant sei alles in den Linux-Kernel upzugraden, sodass alle Treiber schließlich für die Upstream-Prüfung vorgesehen sind.

Mit diesen Treibern seien die M1-Macs als Desktop-Linux-Maschinen nutzbar, teilen die Entwickler mit. Zwar fehle die GPU-Beschleunigung, aber die CPUs des M1 seien so leistungsfähig, dass ein softwaregerenderter Desktop auf ihnen schneller sei als auf Rockchip ARM64-Maschinen mit Hardwarebeschleunigung. Im Statusbericht sind die Entwicklungsfortschritte aufgeführt.

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