Mod_spin, ein Apache-Modul zur Entwicklung von Webanwendungen in C, ist in Version 1.2.0 erschienen. Damit erreicht die verwendete Programmierschnittstelle einen stabilen Zustand .
Das Modul für den Apache-Webserver ab Version 2.2 baut auf der Apache Portable Runtime (APR) auf. Es nutzt die APR-DBD-Schnittstelle für den Zugriff auf SQL-Datenbanken. Daneben stellt das Modul eine eigene Template-Sprache zur Verfügung, verwaltet Sessions und verarbeitet Formulardaten. Anwendungen für Mod_spin sind in C geschrieben und werden als Shared Libraries gegen das Modul gelinkt.
Laut dem Entwickler Bojan Smojver lassen sich auf diese Weise C-Webanwendungen mit hoher Performance schreiben, die Perl, PHP und Java in Sachen Geschwindigkeit weit hinter sich lassen. Smojver verspricht erfahrenen Programmierern die ganz Leistungsfähigkeit der Sprache C, warnt aber auch vor der Durchschlagskraft möglicher Fehler.
Das Template-System sorgt für die Trennung von Programmlogik und Präsentation. Mod_spin ermöglicht es zudem, nach dem Architekturmuster Model-View-Controller zu programmieren. Mit der aktuellen Release erklärt der Entwickler das API als stabil.
Gleichzeitig mit dem Modul sind auch einige Mod_spin-Anwendungen in Version 1.2.0 verfügbar: die Authentication Application, die Feedback Application zur Verarbeitung von Formulardaten sowie die Beispielanwendung Skeleton Application. Mod_spin 1.2.0 und die Applikationen sind unter LGPLv2.1 lizenziert und stehen als Quelltext-Tarballs sowie als Fedora-12-RPMs zum Download bereit.




