Die Entwickler der Distribution Chimera Linux haben neue Startmedien veröffentlicht. Die bringen im Wesentlichen die Softwarepakete auf den neuesten Stand, darunter auch die Desktop-Umgebungen. Eine 32-Bit-PowerPC-Edition gehört jetzt zu den unterstützten Architekturen.
Sie gesellt sich zu den bereits existierenden 64-Bit-Fassungen für PowerPC-Rechner (ppc64- und ppc64le-Architekturen). Eine Unterstützung für LoongArch64-Systeme ist zudem geplant, die laut Ankündigung „möglicherweise nächstes Mal“ bereitsteht.
Mit an Bord sind der Kernel 6.13 und die aktuellen Versionen der Desktop-Umgebungen Gnome und KDE Plasma. Die Chimera-Entwickler weisen jedoch in ihrer Ankündigung darauf hin, dass die KDE-Plasma-Fassung noch als experimentell gilt.
Die größte Änderung kommt in Form von aktualisierten APK-Werkzeugen, die sich in Chimera Linux um das Paketmanagement kümmern. Hier müssen vor allem bestehende Nutzer aufpassen: Zum einen nutzt Chimera Linux einige neue APK-Funktionen, wie die Variable Expansion. Zum anderen sind die meisten der zu APK gehörenden Dateien in den Ordner „/usr“ und somit an eine systemweite Stelle gewandert. Obendrauf haben sich auch noch die Repository-Definitionen geändert. Die nutzen jetzt eine aktualisierte Syntax bei den Indexnamen (v3-Style). APK kommt aber auch noch mit den alten Definitionen zurecht.
Aufgrund dieser weitreichenden Änderungen raten die Chimera-Linux-Entwickler dazu, ab sofort nur noch die aktualisierten Startmedien zu verwenden. Ältere Images enthalten einen veralteten Paketmanager und Installationsskripte, die mit den Änderungen in Chimera Linux 20250214 nicht kompatibel seien.




