Ausgabe Januar 2017

Heftcover Ausgabe 01/2017

Titelthema: Neue Oberflächen

Die noch etwas fremdartigen Oberflächen Wayland und Mir wollen den X11 in Rente schicken oder zumindest einen Großteil des Uralt-Protokolls ausrangieren. Aktuelle Distributionen deklarieren die Software als produktionsreif. Doch was unterscheidet Wayland und Mir von X, und was erwartet Nutzer und Anwendungsentwickler? Der Schwerpunkt erkundet das Terrain.

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Der neue Displayserver Wayland unterschreibt gerade Dauermietverträge bei vielen Linux-Distributionen. Das wirkt sich auf die dort laufenden grafischen Anwendungen aus. Kwin-Entwickler Martin Gräßlin erklärt, wie Qt-Entwickler ihre Programme auch mit Wayland und Xwayland betreiben.

Dass X11 abgewählt ist und alle Linux-Welt ins Wayland oder nach Mir aufbricht, kann an GTK+- und somit Gnome-Anwendungen nicht spurlos vorbeigehen. Der folgende Umsteiger-Leifaden eines GTK+-Maintainers zeigt den Weg, eigene oder fremde Programme fit für Wayland und Xwayland zu machen.

Wer mit den Daten über die Besucher seiner Webseite nicht den Platzhirsch Google Analytics füttern möchte, dem stehen ein paar freie Alternativen zur Auswahl. Dazu gehören unter anderem Piwik, Open Web Analytics und E-Analytics, von denen die aktuelle Bitparade eine Kostprobe nimmt.

Iperf 2.0.9 Datendurchsatz im Netzwerk testen Quelle: https://sourceforge.net/projects/iperf2 Lizenz: BSD Alternativen: Netcat, Iperf 3 Iperf überprüft die Bandbreite zwischen zwei Rechnern im Netzwerk. Das Kommandozeilentool bietet einen Server- und einen Clientmodus....

Ob ein Nachbar das falsche Holz verbrennt oder ob bloß ein paar VWs vorbeifahren – bei Sysadmin-Kolumnist Charly registriert das ein Sensor. Die blitzsaubere Präsentation der angestaubten Messhistorie erledigt der eigne Webserver oder ein darauf spezialisierter Dienst.

Um die Überwachung von E-Mails in Deutschland ranken sich viele Mythen. Eine tragende Rolle spielt eine Box, die diese Aufmerksamkeit eigentlich nicht verdient. Das Linux-Magazin hat sich die technischen und rechtlichen Hintergründe der E-Mail-Überwachung in Deutschland angeschaut.

Kompatible Office-Suite 09/16, S. 44: Mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel zur Interoperabilität von Office-Suiten für Linux gelesen. Ich bin selbst vor sechs Monaten von Windows auf Kubuntu (erst 15.10, jetzt 16.04) umgestiegen. Als Lehrer habe ich alle Unterrichtsmaterialien in MS Word...

Es gibt kaum einen Linux-Nutzer, der sich nicht per Secure Shell auf entfernten Rechnern anmeldet und arbeitet wie auf lokalen. SSH kann aber noch mehr – das Programm verschickt Kommandos, leitet andere TCP-Verbindungen durch einen verschlüsselten Tunnel und beherrscht Multiplexing.

Ein Stromausfall lässt die Intelligenz eines Smart Home schlagartig absacken. Eine Notstromversorgung und ein Skript auf der Smartthings-Plattform verhindern Schlimmeres und informieren den Hausherrn. Der polyglotte Perlmeister macht in dieser Ausgabe einen Ausflug in die Skriptsprache Groovy.

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