Ausgabe Dezember 2010

Titelthema: Schlüsseldienste
Ob Karte, Token, Stick oder Web: An Zertifikaten kommt kein Admin mehr vorbei. "Schlüsseldienste" leistet das Linux-Magazin 12/10 am 4. November 2010 und zeigt mit dem Schwerpunktthema, wie Admins die Ansprüche modernen Datenschutzes und der Systemsicherheit in der Linux-Praxis umsetzen.
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Punkte sammeln Cacert-Mitglieder, um in den Genuss bestätigter Zertifikate zu kommen. Damit ließen sich Server per SSL/TLS prima absichern, wäre nur das Rootzertifikat den Browsern bekannt. Doch statt sich mit Nachdruck darum zu kümmern, jagt mancher im Projekt vornehmlich seinen Punkten nach.
Um das leicht angreifbare Uralt-Protokoll DNS abzusichern, bedarf es mehrerer Zutaten: ein stabiles Protokoll, verlässliche Nameserver, eine funktionierende Konfiguration und vor allem Schlüssel. Nach langem Zaudern sind die endlich für die Rootzone vorhanden, sodass DNSSEC praktisch starten kann.
Die ehemalige Nagios-Konferenz weitet ihren Fokus nun zunehmend auch zugunsten anderer Montoringsoftware aus. Anfang Oktober startete der Nürnberger IT-Dienstleister Netways diese Veranstaltung zum nunmehr fünften Mal.
Beim jährlichen Kernel-Treffen in Europa präsentieren zwar meist Kernelhacker ihre Arbeit, aber auch Applikationsentwickler und Systemverwalter stellen ihre Projekte vor. So profitieren auch Anwender langfristig von dem Austausch über Dateisysteme, Netzwerkperformance und Debugging-Subsysteme.
Kommen Sie, heute spielen wir "Wer wird Millionär?" - Sie sind der Kandidat und ich der Jauch. Springen wir gleich ans Ende der Sendung, das spart uns die Werbeblöcke. Ich stelle Ihnen nun die Eine-Million-Frage. Tusch! "Wer hat folgenden Satz gesagt: Dabei arbeiten immer mehr Smartphones mit...
Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige. Ein Perl-Daemon liest I-Calendar-Dateien mit Meeting-Terminen ein und alarmiert den User auf individuelle Weise kurz vor Beginn der Veranstaltung.
Obwohl er einfachen Regeln gehorcht, fordert der Würfelwettbewerb Lösungen heraus, die erst einmal in ein Programm gewandelt sein wollen. Die Implementation humanoider Vorgehensweisen konkurriert dabei mit Brute-Force-Algorithmen. Doch vor dem Showdown steht erst einmal Systempflege.
Ein Titel aus dem Verlag O\'Reilly zeigt, dass sich das Trend-Thema HTML 5 auch kurz abhandeln lässt. Das zweite Buch stammt vom Michael Prokop, dem Leiter der Distribution Grml. Er hat eine umfassende Darstellung über die Arbeitsweise von Open-Source-Projekten geschrieben.
Aus einem im Antimafikampf erprobten Land stammt eine Linux-Distribution für Forensiker und sicherheitsbewusste Admins. Caine 2.0 basiert auf Ubuntu 10.04 und zieht mit einer umfangreichen Softwaresammlung, benutzerfreundlichem GUI und schnellem Support ins Feld gegen die IT-Camorra.
Open-Source-Hardware ist keine Spielerei, das zeigt ein USB-Stick der German Privacy Foundation. Auf dem können bis zu drei Benutzer ihre GPG-Schlüssel, RSA- und PKCS#11-Zertifikate hinterlegen und sich mit Linux und Windows für E-Mails, Browser oder SSH authentifizieren.
Einfache VPNs reichen Datenschützern oft nicht, sie verlangen die Kombination von Besitz und Wissen als Zugangsberechtigung fürs Unternehmensnetz. Damit dies wie von Geisterhand läuft, bedarf es aber keiner Zauberei, sondern einer geschickten Mischung aus Open VPN und Aladdins E-Tokens.
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