Ausgabe Mai 2003
Artikel
Soll der neue Firmen-PC unter Linux für wirklich alle ein einfaches Arbeitsgerät abgeben, kommt man an der Macht der Gewohnheit nicht vorbei. Der Desktop selbst kann KDE 3.1 sein, solange er wie Windows XP aussieht, und bei den Applikationen erleichtern Windows-kompatible Anwendungen die Umstellung.
Die Entscheidung für einen Mailserver unter Linux ist nicht leicht: Einfach den bekanntesten - Sendmail - zu nehmen, verbietet sich, wenn man eine übersichtliche Konfiguration will, die auch ein anderer Admin weiterpflegen kann. Die Alternative QMail lässt sich sicherer und einfacher betreiben.
Das ideale Desktop-Linux gibt es (noch) nicht. Alle drei vorgestellte Kandidaten haben ihre speziellen Stärken und Schwächen. Und teilweise kopieren sie Aussehen und Verhalten von Windows recht ungeniert.
Wo die Linux- und Open-Source-Community ausstellt, geht es immer auch um die Weitergabe von Wissen. So war es nur ein konsequenter Schritt, den Linuxpark auf der CeBIT erstmalig um ein eintägiges Konferenzprogramm zu erweitern.
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