Wer ein Rennen gewinnen will, braucht den bestmöglichen Untersatz. Aber für jede Strecke das richtige Filesystem zu wählen gilt als schwierige Kunst. Das Linux-Magazin hat sieben Kandidaten getestet und einige interessante Ergebnisse gefunden, die dem Administrator die Wahl einfacher machen.
Titelthema
Mit ihren Journalen müssten moderne Dateisysteme – so die reine Lehre – immun sein gegen Inkonsistenzen. Dass dem nicht so ist, zeigen die Allgegenwart von Fsck und ein Blick in die Filesystem-Historie.
Surrende Rechner mit rotierenden Plattenstapeln sind out. In den eleganten Tablets und Smartphones des Digital Lifestyle steckt Flashspeicher, der Platz und Energie spart. Dieser Beitrag erklärt die Eigenheiten der Speicherchips und bietet geeignete Linux-Dateisysteme an.
Linux-Admins schreiben und verbessern ihre Tools meist selbst. Das Linux-Magazin blickt neu auf das Bash- und Perl-dominierte Thema und findet: Schlanken Ruby-Code, PHP-CLI in der Webserver-Adminpraxis, die stringente Typsicherheit des Exoten Haskell sowie Listen und Generatoren beim leicht...
Vom einzeiligen Kommando über maßgeschneiderte Skripte bis zum ausgewachsenen Konfigurationsmanager: Die freie Programmiersprache Ruby erweist sich als praktisches Schmuckstück für die Systemadministration und erledigt vieles in erstaunlich wenigen Zeilen.
Die Sprache PHP taugt nicht nur für bunte Webseiten: Seit zehn Jahren lassen sich die Skripte auch auf der Befehlszeile nutzen. Damit passt die Skriptsprache mit ihren umfangreichen Bibliotheken besonders gut in den Werkzeugkasten von Administratoren, die Webserver verwalten.
Haskell ist keine Skriptsprache, sondern wird in der Regel kompiliert. Mit einigen Handgriffen lassen sich aber Shellskripte in die funktionale Sprache einbinden. Haskells starkes Typensystem greift dann ein, um Fehler durch Argumente in falscher Anzahl oder Art zu verhindern.
Einsteigerfreundlich, schnell zu lernen und flexibel: Die Skriptsprache Python genießt trotz des vermeintlich gefährlichen Namens einen guten Ruf. Dank zahlreicher Module und einfacher Syntax reichen für Datei-Operationen, Ein- und Ausgaben und selbst fürs Monitoring eines Servers wenige Zeilen...
Datenmengen im Petabyte-Bereich verarbeiten Unternehmen wie Google und Facebook nach dem Map-Reduce-Verfahren. Für bestimmte Analysen dient es als kraftvolle Alternative zu SQL-Datenbanken, und mit Apache Hadoop existiert eine Open-Source-Implementierung.
Alle Linux-Clients einer Firma auf dem aktuellen Stand halten – das erweist sich auf Dauer als logistische Herausforderung. Dem geplagten Administrator helfen zum Glück Systeme zur Softwareverteilung, für die er noch nicht einmal den Geldbeutel öffnen muss.
"Ich bin Mr. Wolf. Ich löse Probleme." Ob Zitate wie dieses hilfsbereite von Harvey Keitel aus Tarantinos "Pulp Fiction" die Macher der im Folgenden vorgestellten Softwareverteilung inspiriert haben, lässt sich nicht sicher sagen. Was das Red-Hat-Community-Projekt Pulp ausmacht aber schon.
In den Logdateien eines Linux-Systems und seiner Dienste rauscht vorüber, was auf dem Rechner passiert. Tools wie Logcheck und Logsurfer filtern die wichtigsten Ereignisse für den Admin heraus – oder leiten sogar automatisch die passende Reaktion ein.
Eine Herstellerumfrage soll herausfinden, wie Admins typischer KMU-Umgebungen rotierende Backups so organisieren können, dass sie selbst in den normalen Prozess nicht eingreifen müssen.
Macht ein Clusterknoten schlapp, startet die HA-Software Pacemaker bekanntermaßen die dabei mitgerissenen Dienste auf einem anderen Knoten neu. Wenig bekannt ist des Schrittmachers Dienste-Monitoring, mit dessen Hilfe der Clustermanager hängenden Diensten einzeln auf die Beine hilft.
Cloudstorage verspricht komfortables, automatisches Synchronisieren von Daten in einem Mikrokosmos von mehreren Geräten. Wer seine Daten jedoch nicht in die Hände Dritter geben will, dem bieten Open-Source-Alternativen im Eigenbau einen Ausweg.














